Konto und Organisation
Mit der Registrierung entsteht deine Organisation, also die Agentur oder das Team, dem alle Kunden, Domains und Kanäle gehören. Jede Registrierung startet eine Testphase von 14 Tagen mit dem Umfang des Agency-Tarifs, ohne Kreditkarte. Danach läuft das Konto im Free-Tarif weiter: drei Domains dauerhaft kostenlos; liegen mehr im Konto, laufen die drei ältesten weiter und die übrigen werden pausiert, nichts wird gelöscht.
Der Slug der Organisation steht in der Adresse des Dashboards und ist derselbe, den die API verwendet. Zeitzone und Sprache der Organisation bestimmen, wann der Digest kommt und in welcher Sprache Berichte und Chat-Antworten erscheinen.
Eine Domain anlegen
Unter Domains → Neue Domain trägst du einen Namen ein, optional mit Kunde. Erlaubt ist alles, was DomainWarn auf eine registrierbare Domain zurückführen kann: kunde.de, https://www.kunde.de/shop, shop.kunde.de oder ein Umlaut-Name wie bäckerei-weber.de. Schema, Pfad und Port werden entfernt, Umlautnamen werden als Punycode gespeichert und mit ihrem lesbaren Namen angezeigt.
Gespeichert wird immer die registrierbare Domain. Trägst du eine Subdomain ein, entsteht die Domain kunde.de mit einem Website-Monitor auf shop.kunde.de. Abgelehnt werden IP-Adressen, Namen ohne öffentliche Endung und lokale Endungen wie .local, .test oder .internal.
- Für jede Domain entstehen Monitore für alle freigeschalteten Check-Typen (SMTP und IPv6 nur, wenn der Betreiber sie freigibt): Website-Monitore für
https://kunde.de/undhttps://www.kunde.de/, ein Zertifikats-Monitor je Hostname, alle übrigen Prüfungen auf der Domain selbst. - Werden weder MX- noch SPF-Records gefunden, schaltet DomainWarn den E-Mail-Bereich der Domain beim Anlegen ab; du kannst ihn jederzeit in den Einstellungen der Domain einschalten.
- Die erste Prüfung startet sofort. Der erste Lauf legt den Ausgangszustand fest (Ereignis „Ausgangszustand erfasst“) und meldet noch keine Änderungen; Zustandsbefunde wie ein abgelaufenes Zertifikat eröffnen aber ab dem ersten Lauf einen Incident.
- Mailserver-Prüfungen auf Port 25 (
smtp) und der IPv6-Check entstehen nur, wenn der Betreiber sie freigeschaltet hat; beide sind in der Kapitelübersicht der Checks beschrieben.
Siehe auch: Alle Check-Typen
Import aus einer Liste
Domains → Massenimport → Reiter „Liste“: eine Domain je Zeile, Kommas und Leerzeichen trennen ebenfalls, Zeilen mit # werden ignoriert. Ein Kunde lässt sich für die ganze Liste wählen. Dieser Weg legt bis zu 200 Domains je Aufruf an, dreimal je Stunde, und prüft jede sofort; das Ergebnis nennt die Zahl der angelegten Domains und eine Fehlerliste mit Grund je Name.
# Kunde Müller
zahnarzt-mueller.de
www.mueller-dental.de
# Kunde Schmidt
autohaus-schmidt.de, schmidt-gebrauchtwagen.deFür mehr als 200 Namen nimmst du den Import aus Zonendatei oder Anbieter-Zonen, oder du fügst die Liste in mehreren Schritten ein.
Import aus einer Zonendatei
Reiter „Zonendatei“: Füge den BIND-Export des Hosters ein, wie ihn Plesk, Cloudflare, IONOS oder Hetzner liefern. DomainWarn liest $ORIGIN, überspringt $TTL und $INCLUDE, wertet Kommentare ab ; aus und erkennt A-, AAAA-, CNAME-, MX-, TXT-, NS-, SRV-, CAA-, PTR- und TLSA-Records. Fehlt $ORIGIN und die Datei verwendet relative Namen wie www, gibst du die Zone im Feld daneben an.
Übernommen werden die Zone selbst und die Owner von A-, AAAA- und CNAME-Records, also die Hostnamen, hinter denen eine Website stehen kann. Weggelassen werden Wildcards, Namen mit Unterstrich-Labels (_dmarc, _acme-challenge), Namen außerhalb der Zone und Infrastruktur-Namen wie mail, smtp, imap, pop, mx, ns, ftp, autoconfig, autodiscover, webmail, cpanel, dkim, mta-sts und deren nummerierte Varianten.
- „Vorschau“ zeigt die erkannten Hostnamen zu 200 je Seite, die Zone zuerst; bereits überwachte Namen sind ausgegraut und markiert.
- Hostnamen auswählen; die Auswahl sammelt sich über alle Seiten.
- „{n} anlegen“ startet den Import im Hintergrund (nächster Abschnitt).
Import aus den Zonen des DNS-Anbieters
Reiter „Anbieter“: Ist ein DNS-Anbieter unter Einstellungen → Integrationen verbunden (Cloudflare, Hetzner DNS, IONOS, netcup, INWX oder Amazon Route 53), lädt „Zonen laden“ alle Zonen des Kontos seitenweise zu 200, bis zu 10 000 Zonen. Bereits überwachte Zonen sind markiert, die übrigen wählst du aus und legst sie an.
Integrationen legen Owner und Admins an; der Import selbst braucht dasselbe Recht. Bei netcup liefert die API eine Zonenliste nur für Domain-Reseller; andere netcup-Konten importieren per Liste oder Zonendatei, die Records per Klick funktionieren trotzdem.
Siehe auch: DNS-Anbieter verbinden
Der Import im Hintergrund
Zonendatei- und Anbieter-Import legen die Domains nicht sofort an, sondern übergeben sie einem Auftrag in der Warteschlange: bis zu 5000 Namen je Import und 10 Importe je Stunde und Organisation. Das Dashboard zeigt den Fortschritt („Import wartet auf einen freien Arbeiter“, „Import läuft, die Domains werden in Blöcken angelegt“, Balken mit „{done} von {total} verarbeitet“) und am Ende die Zusammenfassung: angelegt, übersprungen, abgelehnt, mit einer Liste der nicht angelegten Namen samt Grund.
- Leere Zeilen, Kommentare und Duplikate (unabhängig von Groß- und Kleinschreibung) werden vorab entfernt; Elterndomains werden vor ihren Subdomains angelegt.
- Übersprungen: Domains, die schon überwacht werden. Angelegt: neue Domains und neue Hostnamen zu vorhandenen Domains, solange das Hostnamen-Limit je Domain reicht.
- Ist das Domainlimit des Tarifs erreicht, werden alle weiteren Namen ohne Versuch mit diesem Grund abgelehnt. Nach einem Tarifwechsel kannst du sie erneut importieren.
- Importierte Domains werden nicht sofort geprüft; die Monitore starten gestreut zu ihrem ersten Termin, Domainprofil und CMS-Erkennung innerhalb von 30 Minuten. So bleibt die Warteschlange für die laufenden Prüfungen frei.
- Der Import läuft höchstens 14 Minuten; bricht er ab, bleibt der bisherige Fortschritt erhalten und der Fehler steht im Ergebnis. Imports laufen nacheinander, ein wartender Import startet, sobald der vorige fertig ist.
Die ersten Ergebnisse lesen
Die Übersicht zeigt je Domain einen Zustand: fehlerfrei, Warnung, kritisch oder unbekannt (noch keine Prüfung). Der Zustand ist die höchste Schwere der offenen Incidents der Domain. Die Domainseite hat Reiter für Übersicht, DNS, Mail, Zeitleiste und Einstellungen: In der Übersicht stehen alle Monitore mit ihrem letzten Ergebnis, jeder Befund mit Empfehlung; die Zeitleiste zeigt Änderungen mit Vorher und Nachher.
„Jetzt prüfen“ stößt alle aktiven Monitore einer Domain sofort an, fünfmal je Domain und Stunde, 60-mal je Organisation und Stunde.
Nächste Schritte
Drei Dinge lohnen sich direkt nach dem Import:
- Einen Kanal einrichten und den Testversand auslösen: Ohne erfolgreichen Test gilt ein Kanal als nicht bestätigt. E-Mail an die Mitglieder ist von Anfang an aktiv.
- Kunden anlegen und Domains zuordnen, damit Status-Seiten, Berichte und der Kundenzugang je Kunde funktionieren.
- Wartungsfenster für geplante Umzüge eintragen, damit die Änderungen in der Zeitleiste landen, aber niemanden wecken.
Siehe auch: Alarme und Kanäle · Kunden
Häufige Fragen
- Was zählt als Domain?
- Jede registrierbare Domain zählt einmal, egal wie viele Hostnamen du darunter überwachst. Hostnamen wie shop.kunde.de zählen als Hostnamen der Domain, deren Zahl je Tarif begrenzt ist (3 im Free-Tarif, 10 bei Freelancer und Agency, 20 bei Agency Pro).
- Kann ich Domains später einem Kunden zuordnen?
- Ja, in den Einstellungen der Domain oder beim Import für die ganze Liste. Eine Domain gehört zu höchstens einem Kunden; die Zuordnung lässt sich jederzeit ändern oder entfernen.
- Löst der Import sofort Alarme aus?
- Änderungsmeldungen nicht: Der erste Lauf jeder Domain legt nur den Ausgangszustand fest. Zustandsbefunde wie ein abgelaufenes Zertifikat, fehlende MX-Records oder eine nicht erreichbare Website eröffnen dagegen nach ihrer Schwelle einen Incident, denn genau dafür ist die Überwachung da.
- Was passiert mit Domains über dem Tariflimit?
- Sie werden beim Import mit dem Grund „Domainlimit erreicht“ abgelehnt. Fällst du nach der Testphase in den Free-Tarif, bleiben alle Domains erhalten; die drei ältesten laufen weiter, die übrigen sind pausiert, bis du einen Tarif wählst.