Domain-Check: alles auf einmal prüfen

Gib eine Domain ein. Der Domain-Check prüft in einem Lauf Website, E-Mail, DNS und Registrierung, zwanzig Prüfungen in vier Bereichen mit eigener Punktzahl, und sagt dir, welche Behebung am meisten bringt. Das Ergebnis kannst du teilen.

Was der Domain-Check prüft

Zwanzig Prüfungen, die sonst einzeln laufen, in einem Durchgang, gebündelt in vier Bereiche. Jede Prüfung fragt direkt am autoritativen Nameserver oder am Server selbst nach und bewertet das Ergebnis so, wie Browser, Mailempfänger und Zertifizierungsstellen es tun.

  • Website (30 % der Punktzahl): Zertifikat gültig, passend zum Hostnamen, nicht bald abgelaufen, modernes Protokoll; http und https, mit und ohne www landen bei derselben Adresse (bei einer Subdomain wie shop.beispiel.de http und https dieses Hosts, das Ziel darf auch woanders liegen); Sicherheits-Header wie HSTS und Content-Security-Policy gesetzt; bei AAAA-Records Erreichbarkeit über IPv6; eine gültige security.txt, falls vorhanden; keine Google Fonts von Google-Servern und keine Tracking-Skripte vor der Einwilligung.
  • E-Mail (35 %): MX-Records vorhanden und auflösbar, SPF, DKIM und DMARC vorhanden und plausibel, MTA-STS und TLS-RPT eingerichtet, ein vorhandener BIMI-Record mit abrufbarem Logo und durchgesetztem DMARC (ob der Mailserver Verbindungen annimmt, prüft die Überwachung, nicht dieses Tool).
  • DNS (20 %): Records auflösbar, DNSSEC-Signaturkette in Ordnung, jeder Nameserver erreichbar und autoritativ mit demselben Stand der Zone, ein vorhandener CAA-Record passend zur Zertifizierungsstelle des aktuellen Zertifikats.
  • Domain (15 %): Ablaufdatum, Sperrstatus, Registrar; Website- und Mail-IPs sowie die Domain selbst auf keiner Blacklist.

IPv6 und weitere Prüfungen

Für die IPv6-Prüfung braucht der Prüfstandort selbst eine IPv6-Route. Fehlt sie, listet der Check nur die AAAA-Records (von Domain und www, bei einer Subdomain nur dieses Hosts) und vermerkt, dass die Erreichbarkeit über IPv6 nicht geprüft werden konnte. Das ist kein Befund und kostet keine Punkte. Mit IPv6 ruft er die Website über jede IPv6-Adresse ab: Antwortet eine nicht oder mit 5xx, ist das eine Warnung, eine Weiterleitung auf ein Ziel ohne AAAA-Record ein Hinweis.

Nicht Teil des Checks sind die DNS-Propagation und „Website down?“. Beide beantworten eine Frage zu genau diesem Moment, etwa nach einer DNS-Änderung oder bei einem Ausfall, und sagen wenig über die Einrichtung der Domain. Sie stehen deshalb als „Weitere Prüfungen“ unter dem Ergebnis.

Die Punktzahl

Jeder Bereich startet mit 100 Punkten. Jede Prüfung mit einem kritischen Befund kostet 20 Punkte, jede Warnung 7 (höchstens 20 je Prüfung), jeder Hinweis 1 (höchstens 3). Die Gesamtpunktzahl ist das gewichtete Mittel der Bereiche: Website 30 %, E-Mail 35 %, DNS 20 %, Domain 15 %. So drückt eine Domain mit vielen Mail-Baustellen nicht automatisch auf null, und du siehst sofort, wo es hakt. Ab 90 Punkten ist die Domain sehr gut aufgestellt, ab 70 gut, ab 50 mittel, darunter besteht dringender Handlungsbedarf. Unter „Das bringt am meisten“ stehen die Befunde, deren Behebung die meisten Punkte bringt. Die Punktzahl ist ein Überblick, kein Zeugnis: Ein abgelaufenes Zertifikat wiegt schwerer als fehlendes DNSSEC, auch wenn beides Punkte kostet.

Für die sieben Zusatzprüfungen IPv6, HTTP/3, security.txt, Datenschutz, Nameserver, CAA und BIMI gilt eine Ausnahme: Hinweise kosten dort nichts, nur echte Probleme zählen als Warnung (7 Punkte, höchstens 20 je Prüfung) oder als kritisch (20). Wer kein BIMI, keine security.txt, keinen CAA-Record, kein IPv6 oder kein HTTP/3 hat, verliert also keinen Punkt, ebenso wenig für einen einzelnen Nameserver. Punkte kosten dagegen eine abgelaufene oder ungültige security.txt, ein BIMI-Logo, das nicht abrufbar oder ungültig ist, BIMI ohne durchgesetztes DMARC, ein CAA-Record, der die Zertifizierungsstelle des aktuellen Zertifikats aussperrt, ein unbekannter kritischer CAA-Tag, unerreichbare oder lame Nameserver, abweichende SOA-Serials, AAAA-Records, hinter denen die Website nicht antwortet, sowie Google Fonts von Google-Servern oder Tracking-Skripte, die vor der Einwilligung laden. Antwortet kein Nameserver, ist das kritisch. Findet keine der Zusatzprüfungen ein echtes Problem, zählen allein die dreizehn Kernprüfungen.

Ergebnis teilen

Die Adresse der Ergebnisseite lässt sich kopieren und weitergeben, etwa an den Kunden oder den Hoster. Wer sie öffnet, bekommt eine frische Prüfung (Ergebnisse werden fünf Minuten zwischengespeichert). Die Seite wird nicht von Suchmaschinen indexiert.

Alle Kundendomains dauerhaft im Blick

Der Domain-Check ist eine Momentaufnahme. DomainWarn führt dieselben Prüfungen für alle Kundendomains einer Agentur regelmäßig aus und meldet Änderungen, ablaufende Zertifikate und Domains, verschwundene Mail-Records und Ausfälle, bevor der Kunde sie bemerkt.

Häufige Fragen

Was heißt „nicht geprüft (Zeitbudget)“?
Die Prüfungen laufen nebeneinander (höchstens sechs gleichzeitig, jede mit eigenem Timeout) innerhalb eines Zeitbudgets von 45 Sekunden. Antworten Server oder Blacklists so langsam, dass das Budget vor dem Start einer Prüfung aufgebraucht ist, wird sie ausgelassen. Sie zählt dann weder als bestanden noch als Abzug: Die Punktzahl des Bereichs rechnet mit den übrigen Prüfungen, ein Bereich ohne gelaufene Prüfung bleibt ohne Punktzahl und fällt aus dem Gesamtergebnis heraus. Ein zweiter Lauf wenige Sekunden später nutzt die zwischengespeicherten Teile und prüft in der Regel alles. Ohne Punktzahl bleibt der Check nur, wenn eine Prüfung mit einem echten Fehler endet, etwa weil der Nameserver nicht antwortet.
Zählt der Domain-Check als eine Abfrage?
Ja. Die zwanzig Teilergebnisse werden fünf Minuten zwischengespeichert und stehen danach auch in den Einzeltools sofort bereit.
Warum gibt es keinen Abzug für fehlendes BIMI, fehlende security.txt oder fehlendes IPv6?
Diese Funktionen sind optional. Eine Domain ohne sie ist nicht schlechter eingerichtet, nur weniger ausgebaut. Deshalb kosten bei den sechs Zusatzprüfungen Hinweise keine Punkte; abgezogen wird erst, wenn etwas vorhanden, aber kaputt ist, etwa eine abgelaufene security.txt oder ein AAAA-Record, hinter dem nichts antwortet.
Warum fehlen DNS-Propagation und „Website down?“ im Domain-Check?
Beide sind Momentaufnahmen ohne Soll-Zustand: Die Propagation zeigt, was öffentliche Resolver gerade im Cache haben, „Website down?“, ob die Seite in diesem Augenblick antwortet. Das hilft bei einer konkreten Änderung oder einem Ausfall, sagt aber nichts darüber, wie gut die Domain eingerichtet ist. Beide stehen als „Weitere Prüfungen“ direkt unter dem Ergebnis.
Die Domain hat keinen Mailbetrieb, trotzdem Abzug für SPF und DMARC?
Auch Domains ohne Postfächer sollten SPF mit -all und DMARC mit p=reject tragen, sonst kann jeder in ihrem Namen senden. Der Abzug ist also gewollt.
Dauerhaft überwachen
DNS-Records aller Kundendomains dauerhaft überwachen

DNS-Monitoring für Agenturen: DomainWarn prüft A, MX, NS, TXT und CAA aller Kundendomains am autoritativen Nameserver und meldet jede Änderung.

Mehr zum Monitoring

Weitere Tools

Kostenloses Tool

E-Mail-Header-Analyzer

E-Mail-Header einfügen und lesbar auswerten: Haben SPF, DKIM und DMARC bestanden, passt die Absenderdomain, über welche Server lief die Mail und wie lange?

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Datenschutz-Check

Prüfe kostenlos, welche Drittanbieter deine Startseite vor der Einwilligung lädt: Google Fonts, Analytics, Pixel, Karten – und was davon abmahngefährdet ist.

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security.txt Checker

security.txt kostenlos prüfen: Contact, Expires, Ablaufdatum, HTTPS und Content-Type nach RFC 9116. Zeigt, ob Sicherheitsforscher dich erreichen.

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Website-Check

Website kostenlos prüfen: robots.txt, XML-Sitemap, kaputte Seiten, tote Links, versehentliches noindex und Canonical-Tags – bis zu 20 Adressen in einem Lauf.

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E-Mail-Check

SPF, DKIM, DMARC und MX einer Domain in einem Lauf prüfen, kostenlos und ohne Anmeldung. Zeigt, ob deine Mails die Vorgaben von Google und Yahoo erfüllen.

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SPF Checker

SPF-Eintrag kostenlos prüfen: Syntax, Includes, das Limit von 10 DNS-Lookups und der Abschluss (-all, ~all). Schützt die Domain vor gefälschten Absendern?

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DMARC Checker

DMARC-Eintrag kostenlos prüfen: Policy (none, quarantine, reject), pct, Reporting-Adressen und Syntaxfehler. Mit Empfehlungen für den Umstieg auf p=reject.

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DNS Checker

DNS-Einträge kostenlos abfragen, direkt vom autoritativen Nameserver: A, AAAA, CNAME, MX, TXT, NS und CAA, jeder Record erklärt. Ohne Anmeldung und Cache.

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MX Checker

MX-Eintrag kostenlos prüfen: Welche Mailserver empfangen für eine Domain, sind sie auflösbar, stimmt die Priorität? Erkennt fehlende und tote Mailserver.

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SSL Checker

SSL-Zertifikat kostenlos prüfen: Ablaufdatum, Aussteller, Kette, Hostname und TLS-Version, auch am Mailserver. Erkennt abgelaufene und falsche Zertifikate.

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HTTP Header Checker

HTTP-Header kostenlos prüfen: HSTS, Content-Security-Policy, X-Content-Type-Options, X-Frame-Options, Referrer-Policy, Permissions-Policy. Mit Empfehlungen.

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Ist die Website down?

Website nicht erreichbar? Kostenlos prüfen, ob eine Seite für alle down ist oder nur bei dir: Antwort, Statuscode, Ladezeit, Weiterleitungen, IP-Adressen.

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DNS Propagation Checker

DNS-Propagation kostenlos prüfen: Welche Resolver (Google, Cloudflare, Quad9 …) liefern schon den neuen A-, MX- oder TXT-Record – und welche noch den alten?

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Redirect Checker

301-Weiterleitung kostenlos prüfen: Jede Station mit Statuscode und Antwortzeit, von http auf https, von www auf ohne www. Erkennt Ketten und Schleifen.

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DKIM Checker

DKIM-Eintrag kostenlos prüfen: Selektor, Schlüsseltyp, Schlüssellänge, Syntax, widerrufene Schlüssel. Ohne Selektor werden gängige Selektoren geprüft.

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DNSSEC Checker

DNSSEC kostenlos testen: DS-Record, Validierung, kaputte Signaturketten. Zeigt, ob validierende Resolver wie Google und Cloudflare die Domain noch erreichen.

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Nameserver-Check

Nameserver kostenlos prüfen: Antwortet jeder NS autoritativ, liefern alle denselben Zonenstand, liegen sie in verschiedenen Netzen? Findet Lame Delegation.

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CAA-Record Checker

CAA-Records kostenlos prüfen: issue, issuewild und iodef, abgeglichen mit der CA deines Zertifikats. Zeigt, ob die nächste Verlängerung scheitert.

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IPv6-Check

Prüfe kostenlos die AAAA-Records von Domain und www und, wo der Prüfstandort IPv6 hat, den Abruf über jede IPv6-Adresse. Findet tote AAAA-Records.

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HTTP/3-Check

Prüfe kostenlos, ob deine Website HTTP/3 per Alt-Svc ankündigt und über QUIC (UDP 443) wirklich antwortet. Findet gesperrte UDP-Ports und veraltete Header.

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MTA-STS Checker

MTA-STS kostenlos prüfen: DNS-Record, Policy-Datei, Modus, max_age und ob deine MX-Server in der Policy stehen. Zeigt, ob eingehende Mails TLS erzwingen.

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TLS-RPT Checker

TLS-RPT-Record kostenlos prüfen: Syntax, Berichtsadressen (rua) und Fehler wie ein fehlender Record. Zeigt, ob du Berichte über TLS-Fehler bekommst.

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BIMI Checker

BIMI-Record kostenlos prüfen: Syntax, Logo-URL, SVG Tiny PS, VMC-Zertifikat und DMARC-Voraussetzung. Zeigt, warum dein Logo bei Gmail nicht erscheint.

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Blacklist Check

IP- und Domain-Blacklist kostenlos prüfen: Mailserver-IPs, Website-IP und Domain gegen Spamhaus, Spamcop, Barracuda, PSBL und SURBL. Mit Delisting-Links.

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Kostenloses Tool

Domain Checker

Domain kostenlos prüfen: Whois-Daten per RDAP direkt aus der Registry, Ablaufdatum, Registrar, EPP-Status, Transfersperre und Nameserver.

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