DMARC-Eintrag prüfen

Gib eine Domain ein. Der DMARC Checker liest _dmarc.deine-domain.de, prüft die Syntax und bewertet, wie gut die Policy deine Domain vor gefälschten Mails schützt.

DMARC-Eintrag erstellen

Was ist DMARC?

DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) verbindet SPF und DKIM zu einer Policy: Es legt fest, was ein Empfänger mit einer Mail tun soll, die weder SPF noch DKIM besteht, und wohin er Berichte darüber schicken soll. Der Record steht als TXT-Record unter _dmarc.deine-domain.de.

Ohne DMARC kann jeder eine Mail mit deiner Domain als sichtbarem Absender verschicken. SPF und DKIM allein verhindern das nicht, weil sie den technischen Absender prüfen, nicht die Adresse, die der Empfänger sieht. DMARC schließt genau diese Lücke.

Die wichtigsten Tags

Ein DMARC-Record besteht aus Tag-Wert-Paaren, getrennt durch Semikolon:

  • v=DMARC1: Version, muss der erste Tag sein.
  • p=none | quarantine | reject: Die Policy. none bedeutet nur beobachten, quarantine schickt nicht bestandene Mails in den Spam, reject lehnt sie ab.
  • sp=: Policy für Subdomains, falls sie von p abweichen soll.
  • pct=: Anteil der Mails, auf den die Policy angewendet wird. Nützlich für die schrittweise Einführung, sollte am Ende 100 sein.
  • rua=mailto:...: Adresse für aggregierte Berichte. Ohne rua fehlt jede Rückmeldung darüber, wer im Namen der Domain sendet.
  • ruf=mailto:...: Adresse für forensische Einzelberichte. Von vielen Empfängern nicht mehr unterstützt.
  • adkim= und aspf=: Alignment-Modus für DKIM und SPF, r (relaxed) oder s (strict).

Von p=none zu p=reject

Der sichere Weg führt über drei Stufen. Zuerst p=none mit einer rua-Adresse, um vier bis acht Wochen lang Berichte zu sammeln und alle legitimen Versender zu finden: Newsletter-Tool, CRM, Rechnungssystem, Drucker, Website-Formulare. Dann p=quarantine, gern zunächst mit pct=25, und die Berichte weiter beobachten. Zuletzt p=reject mit pct=100.

Der häufigste Fehler ist, bei p=none stehen zu bleiben. Die Policy bietet dann keinen Schutz, obwohl technisch ein DMARC-Record existiert. Der Checker markiert das als Hinweis.

DNS
v=DMARC1; p=reject; sp=reject; pct=100; rua=mailto:dmarc-reports@beispiel.de; adkim=s; aspf=s

Häufige Fehler

Was der Checker erkennt:

  • Kein Record unter _dmarc: Die Domain ist ungeschützt.
  • Mehrere Records: Empfänger ignorieren dann alle.
  • p fehlt oder hat einen ungültigen Wert.
  • rua-Adresse ohne mailto: oder mit Tippfehler.
  • pct unter 100 im Dauerbetrieb.
  • Schwächere Subdomain-Policy als Hauptpolicy: Angreifer weichen auf Subdomains aus.

DMARC dauerhaft überwachen

Eine versehentlich von p=reject auf p=none abgeschwächte Policy fällt niemandem auf, bis die ersten gefälschten Rechnungen im Namen des Kunden unterwegs sind. DomainWarn erkennt genau diese Änderung innerhalb von Minuten und meldet sie als kritisch.

Häufige Fragen

Brauche ich DMARC, wenn ich SPF und DKIM habe?
Ja. SPF und DKIM prüfen technische Absender, DMARC prüft zusätzlich, ob diese zur sichtbaren Absenderadresse passen, und legt fest, was bei Verstößen passiert.
Was bedeutet p=none?
Nur beobachten. Empfänger behandeln Verstöße nicht anders als sonst, schicken aber Berichte an die rua-Adresse. Sinnvoll als Startpunkt, nicht als Dauerzustand.
Wohin sollen die Berichte gehen?
An ein Postfach, das jemand auswertet, oder an einen Report-Dienst. Aggregierte Berichte sind XML-Dateien und ohne Werkzeug mühsam zu lesen.
Wie lange dauert der Umstieg auf p=reject?
Typisch sechs bis zwölf Wochen: Berichte sammeln, Versender nachziehen, quarantine, dann reject.
Braucht jede Subdomain einen eigenen DMARC-Record?
Nein. Hat eine Subdomain keinen eigenen Record, gilt nach RFC 7489 der Record der Hauptdomain, und zwar mit ihrer Subdomain-Policy sp= (ohne sp= mit p=). Prüfst du shop.beispiel.de, zeigt der Checker deshalb die geerbte Policy von beispiel.de.
Dauerhaft überwachen
E-Mail-Einträge aller Kundendomains dauerhaft überwachen

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Der Weg zum DNS-Editor unterscheidet sich je Hoster. Hier steht für die gängigen Anbieter, wo du den DMARC-Eintrag anlegst und was zu beachten ist.

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Der Weg zum DNS-Editor unterscheidet sich je Hoster. Hier steht für die gängigen Anbieter, wo du den DMARC-Eintrag anlegst und was zu beachten ist.

DMARC-Eintrag bei checkdomain eintragen

  1. Im checkdomain-Kundenbereich "Domains" öffnen und die Domain wählen.
  2. "DNS-Einstellungen" öffnen und einen neuen Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen.
  3. Speichern.

DMARC-Eintrag bei Alfahosting eintragen

  1. Im Alfahosting-Kundencenter die Domain öffnen und "DNS-Verwaltung" wählen.
  2. Neuen Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen, speichern.

DMARC-Eintrag bei webgo eintragen

  1. Im webgo-Kundenportal "Domains" öffnen und bei der Domain "DNS-Verwaltung" wählen.
  2. Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen, speichern.

DMARC-Eintrag bei 1blu eintragen

  1. Im 1blu-Kundenservicebereich "Domains" öffnen und bei der Domain "DNS-Einstellungen" wählen.
  2. Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen, speichern.

DMARC-Eintrag bei GoDaddy eintragen

  1. Bei GoDaddy "Meine Produkte" öffnen und bei der Domain "DNS" wählen.
  2. "Hinzufügen" wählen, Typ, Name und Wert eintragen, speichern.

DMARC-Eintrag bei Hostinger eintragen

  1. Im hPanel "Domains" öffnen und bei der Domain "DNS / Nameserver" wählen.
  2. Im DNS-Zonen-Editor den Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen.

DMARC-Eintrag bei Amazon Route 53 eintragen

  1. In der AWS-Konsole Route 53 öffnen, "Hosted zones" und die Zone wählen.
  2. "Create record" wählen, Name, Typ und Wert eintragen, TTL setzen, "Create records".

DMARC-Eintrag bei Google Cloud DNS eintragen

  1. In der Google Cloud Console "Cloud DNS" öffnen und die Zone wählen.
  2. "Datensatz hinzufügen", Name, Typ und Wert eintragen, erstellen.

DMARC-Eintrag bei Azure DNS eintragen

  1. Im Azure-Portal "DNS-Zonen" öffnen und die Zone wählen.
  2. "Datensatzgruppe" hinzufügen, Name, Typ und Wert eintragen, OK.

DMARC-Eintrag bei OVHcloud eintragen

  1. Im OVHcloud-Kundencenter "Web Cloud" → "Domainnamen" und die Domain öffnen.
  2. Reiter "DNS-Zone", "Eintrag hinzufügen", Typ wählen, Subdomain und Wert eintragen, bestätigen.

DMARC-Eintrag bei DigitalOcean eintragen

  1. Im DigitalOcean-Dashboard "Networking" → "Domains" öffnen und die Domain wählen.
  2. Typ wählen, Hostname und Wert eintragen, "Create Record".

DMARC-Eintrag bei Squarespace eintragen

  1. Bei Squarespace "Domains" öffnen, die Domain wählen und "DNS-Einstellungen" öffnen.
  2. Unter "Custom records" den Eintrag mit Typ, Host und Daten anlegen.

DMARC-Eintrag bei Wix eintragen

  1. Im Wix-Konto "Domains" öffnen, bei der Domain "DNS-Einträge verwalten" wählen.
  2. Beim passenden Typ "Eintrag hinzufügen", Hostname und Wert eintragen, speichern.

DMARC-Eintrag bei Shopify eintragen

  1. Im Shopify-Adminbereich "Einstellungen" → "Domains" öffnen und die Domain wählen.
  2. "DNS-Einstellungen" öffnen, "Benutzerdefinierten Eintrag hinzufügen", Typ, Name und Wert eintragen, bestätigen.

DMARC-Eintrag bei INWX eintragen

  1. Bei INWX "Nameserver" öffnen und die Domain wählen.
  2. "Eintrag hinzufügen", Typ, Name und Wert eintragen, speichern.

DMARC-Eintrag bei autoDNS (InterNetX) eintragen

  1. In autoDNS (login.autodns.com) "Domains" → "Zonen" öffnen und die Zone der Domain wählen.
  2. Einen neuen Resource Record hinzufügen: Name (leer für die Hauptdomain), Typ, Wert und TTL eintragen.
  3. Speichern; die autoDNS-Nameserver liefern die Änderung nach kurzer Zeit aus.

DMARC-Eintrag bei dogado eintragen

  1. Im dogado-Kundenbereich die Domain öffnen und "DNS" wählen.
  2. Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen, speichern.

DMARC-Eintrag bei Variomedia eintragen

  1. Im Variomedia-Kundenmenü die Domain öffnen und "DNS-Einstellungen" wählen.
  2. Eintrag mit Typ, Name und Wert anlegen, speichern.

DMARC-Eintrag bei Namecheap eintragen

  1. Bei Namecheap "Domain List" öffnen, "Manage" und den Reiter "Advanced DNS" wählen.
  2. "Add New Record", Typ, Host und Wert eintragen, speichern.

DMARC-Eintrag bei Gandi eintragen

  1. Bei Gandi die Domain öffnen und "DNS-Einträge" wählen.
  2. "Eintrag hinzufügen", Typ, Name und Wert eintragen, erstellen.

DMARC-Eintrag bei Vercel eintragen

  1. Im Vercel-Dashboard "Domains" öffnen und die Domain wählen.
  2. Unter "DNS Records" Typ, Name und Wert eintragen, "Add".

Anleitungen zu diesem Tool

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Domain-Check

Website, E-Mail, DNS und Domain in einem Lauf prüfen: 20 Prüfungen, Punktzahl 0 bis 100 je Bereich und gesamt, mit Empfehlungen. Kostenlos, ohne Anmeldung.

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Prüfe kostenlos, ob deine Website HTTP/3 per Alt-Svc ankündigt und über QUIC (UDP 443) wirklich antwortet. Findet gesperrte UDP-Ports und veraltete Header.

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TLS-RPT-Record kostenlos prüfen: Syntax, Berichtsadressen (rua) und Fehler wie ein fehlender Record. Zeigt, ob du Berichte über TLS-Fehler bekommst.

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