Monitoring

Website-Monitoring: mehr als „antwortet mit 200“

Eine Website ist nicht nur oben oder unten. Sie leitet plötzlich woanders hin, liefert 503 statt 200, verliert die Weiterleitung auf https, antwortet über IPv6 nicht mehr oder zeigt statt des Shops eine Wartungsseite. DomainWarn prüft jede Kundenwebsite im Intervall des Tarifs und meldet Ausfälle bestätigt und Änderungen mit Vorher und Nachher.

Alle Funktionen, keine Kreditkarte, monatlich kündbar.

  • Server in Deutschland
  • DSGVO-konform, AV-Vertrag auf Anfrage
  • Rechnung mit ausgewiesener USt
  • Monatlich kündbar

So sehen die Meldungen aus

  • www.kunde.de antwortet nicht: Verbindung abgelehnt, seit 5 Minuten
  • kunde.de antwortet mit HTTP 503 statt 200
  • Weiterleitung von http://kunde.de geändert: Ziel jetzt https://neu.kunde.de/
  • shop.kunde.de hat AAAA-Records, antwortet über IPv6 aber nicht
  • Klickweg „Warenkorb bis Kasse“ scheitert bei Schritt 2: „In den Warenkorb“ nicht gefunden

Ausfall bestätigt statt Fehlalarm

Ein einzelner Fehlversuch ist noch kein Ausfall: ein Deployment, ein kurzer Neustart des Servers, ein überlasteter Proxy. DomainWarn eröffnet einen Incident erst, wenn die Website über die Fehlerschwelle hinweg nicht antwortet, standardmäßig fünf Minuten aufeinanderfolgender Fehlschläge. Sobald ein zweiter Prüfstandort läuft, wird der Ausfall zusätzlich von dort bestätigt, bevor die Meldung rausgeht.

Kommt die Seite zurück, wird der Incident geschlossen und du bekommst genau eine Entwarnung. Zwischendurch erinnert DomainWarn an den offenen Incident, statt jede Minute eine neue Mail zu schicken.

Was überwacht wird

Für jede Domain werden Apex und www als eigene Website-Monitore angelegt, weitere Hostnamen wie shop. oder app. trägst du ein oder übernimmst sie aus den Vorschlägen:

  • Erreichbarkeit und Statuscode: Verbindungsfehler, Timeouts und 5xx eröffnen einen Ausfall-Incident; andere unerwartete Statuscodes eine Warnung. Welche Codes erwartet werden, legst du je Monitor fest.
  • Antwortzeit: Überschreitet die Antwort die Langsam-Schwelle (Standard 5 Sekunden) dreimal hintereinander, entsteht ein Incident „langsam“.
  • HTTPS bleibt HTTPS: Leitet die verschlüsselte Adresse auf http:// weiter, wird das sofort gemeldet.
  • Weiterleitungen: http, https, mit und ohne www müssen bei derselben kanonischen Adresse landen. Abweichende Ziele, fehlende Weiterleitung auf https, lange Ketten und temporäre Redirects werden erkannt; ändert sich das Ziel, siehst du Vorher und Nachher.
  • IPv6: Hat der Hostname AAAA-Records, muss die Website auch über IPv6 antworten. Ein kaputter IPv6-Pfad trifft genau die Besucher, deren Provider IPv6 bevorzugt, und fällt im eigenen Büro oft nicht auf.
  • HTTP/3: Kündigt die Website HTTP/3 an, muss sie auch über QUIC antworten. Ist UDP 443 zu, warten Browser und fallen auf HTTP/2 zurück; die Seite wirkt langsam, der normale Erreichbarkeitscheck bleibt grün.
  • Seiteninhalt: Je Monitor bis zu zehn Texte, die auf der Seite stehen müssen oder nicht stehen dürfen, geprüft im sichtbaren Text ohne Skripte und Markup. Ein fehlender „In den Warenkorb“ oder ein aufgetauchtes „Wartungsarbeiten“ eröffnet einen Incident.
  • Sicherheits-Header: HSTS, Content-Security-Policy, nosniff, Schutz vor Framing, Referrer- und Permissions-Policy sowie verratene Server-Versionen als Hinweise ohne Alarm, je Monitor abschaltbar.
  • Subdomain-Entdeckung: Aus den Certificate-Transparency-Logs erfährt DomainWarn von Hostnamen, für die Zertifikate ausgestellt wurden, und schlägt sie als Website-Monitor vor. Ein Zertifikat für einen unbekannten Hostnamen kurz nach einem Nameserverwechsel wird als kritisch gemeldet.

Klickwege: kommen Kunden bis zur Kasse?

Ob ein Shop antwortet, sagt nichts darüber, ob man dort kaufen kann. Ein Klickweg lässt alle 15 Minuten einen echten Browser durch den Shop gehen: Produkt öffnen, in den Warenkorb legen, zur Kasse. Hakt ein Schritt, weil ein Plugin-Update den Knopf verschoben hat oder die Kasse einen Fehler zeigt, wird der Lauf wiederholt und erst der zweite Fehlschlag eröffnet einen Incident, mit Schritt, Fehler und dem sichtbaren Text der Seite.

Vorlagen für Shopware 6, WooCommerce und Login-Seiten machen den Einstieg zu einem Klick; jeder Schritt bleibt änderbar, ein Testlauf zeigt vor dem Speichern das Ergebnis je Schritt. Formularwerte werden verschlüsselt gespeichert und erscheinen nie in Ergebnissen oder Meldungen. Im Dashboard stehen Klickwege im Reiter „Website“ jeder Domain, ab Tarif Agency.

Einstellungen je Monitor

Jeder Website-Monitor hat sein eigenes Intervall innerhalb der Grenzen des Tarifs, seine erwarteten Statuscodes, seine Langsam-Schwelle und seine Inhaltstexte. Ein Monitor lässt sich pausieren, ohne ihn zu löschen, und ein Wartungsfenster hält geplante Umzüge aus den Alarmen.

Abgrenzung zu Uptime-Tools

Ein Uptime-Dienst beantwortet eine Frage: antwortet die Adresse? DomainWarn stellt die Fragen, die danach kommen: mit welchem Code, wie schnell, an welcher Adresse, über beide IP-Versionen, mit welchem Inhalt und mit welchen Headern. Und weil die Website nur ein Teil der Domain ist, stehen daneben Zertifikat, DNS, Mail-Einträge und Registrierung in derselben Übersicht.

Häufige Fragen

Wie schnell wird ein Ausfall gemeldet?
Die Website wird im Intervall des Tarifs geprüft: jede Minute im Agency-Tarif, alle fünf Minuten im Freelancer-Tarif, alle 15 Minuten im Free-Tarif. Der Incident entsteht, sobald die Fehlschläge fünf Minuten am Stück anhalten; bei minütlicher Prüfung also nach dem fünften Fehlschlag. Ein einzelner Aussetzer erzeugt keine Meldung.
Prüft DomainWarn von mehreren Standorten?
Die Prüfungen laufen aus einem Rechenzentrum in Deutschland. Ein zweiter Prüfstandort, der Ausfälle vor der Meldung bestätigt, ist im Agency-Tarif auf Anfrage möglich.
Kann ich einen Login-Bereich oder eine API überwachen?
Jede öffentlich erreichbare Adresse, ja: als weiterer Hostname oder als eigener Website-Monitor mit erwartetem Statuscode, zum Beispiel 401 für einen geschützten Bereich. Soll DomainWarn sich anmelden oder ein Formular ausfüllen, ist das ein Klickweg: ein echter Browser füllt die Felder aus, die Werte liegen verschlüsselt.
Brauche ich IPv6 in meinem Büro, um den IPv6-Check zu nutzen?
Nein, DomainWarn prüft aus seinem eigenen Netz und stellt vor jedem Befund sicher, dass der eigene IPv6-Pfad funktioniert. Hat ein Hostname keine AAAA-Records, ist das ein Hinweis, kein Alarm.

Alle 33 Check-Typen mit Befunden, Schwellen und Incident-Regeln stehen im Handbuch.Kapitel Checks im Handbuch

Innensicht per Erweiterung

Von außen sieht niemand die genaue Version, offene Plugin-Updates oder einen stehenden Cronjob. Die Erweiterungen für WordPress und Shopware melden genau das an DomainWarn.

WordPress-Plugin · Shopware-Erweiterung

Für wen DomainWarn gedacht ist

Webagenturen, Freelancer, Webentwickler und IT-Dienstleister, die viele Kundendomains betreuen und erfahren möchten, wenn ein Kunde den Hoster wechselt, jemand den SPF-Record verbiegt oder ein Zertifikat ausläuft. Kein Server-Monitoring, keine Agenten, keine Konfiguration beim Kunden.

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